Auf der Spur antiker Kämpferinnen
Allein der Anblick ihrer Kriegsbemalung und Rüstung erzeugte Panik auf den Schlachtfeldern zwischen Athen und Troja. Die Amazonen schonten niemanden, weder ihre Gegner noch sich selbst. Diese kämpferischen Wesen töteten ihre männlichen Nachkommen. Den Mädchen nahmen sie eine Brust ab, damit sie perfekt mit Pfeil und Bogen umgehen konnten. Legenden wie diese beflügeln die Fantasie der Menschen und schufen den Mythos dieser betörenden Kriegerinnen.
Der Dichter Homer fügt sich in die Reihe ihrer Bewunderer und erwähnt sie erstmalig in seinen Geschichten. Auch prunkvolle Keramiken der griechischen Antike zeugen von sinnlich kämpfenden Frauen in Rüstungen. Sind diese Beschreibungen nur Wunschvorstellungen einer männlich geprägten Welt oder verbirgt sich dahinter ein wahrer Kern?
Um das Phänomen dieser sagenumwobenen Frauen zu entschlüsseln, begibt sich der Film auf die Spuren des griechischen Geschichtsschreibers Herodot. Dieser berichtet detailreich über die Entdeckung eines männermordenden Frauenstaates in Raum des Schwarzmeeres. Das Filmteam erhält die einmalige Gelegenheit einen deutschen Forensiker und ukrainischen Archäologen bei ihren Grabungen in der ukrainischen Steppe zu begleiten. Mit modernen wissenschaftlichen Methoden gilt es die fehlenden Beweise für die Existenz der Amazonen zu finden. Lange tappen die Archäologen im Dunkeln, bis die Öffnung einer Grabkammer Sensationelles birgt. Sie ist voll mit Waffen und den Gebeinen einer Frau – einer Kriegerin. Ist dieser einzelne Fund ein Indiz für Herodots Amazonenstaat? Der Film wird das Rätsel um die legendären Kämpferinnen lösen.