Das Violinkonzert Nr. 1 in g-moll ist das bekannteste Instrumentalkonzert von Max Bruch. Es lässt sich aus dem Repertoire nicht mehr wegdenken und wird besonders wegen seiner unvergleichlichen Kombination aus Expressivität und Virtuosität geschätzt. Hätte Bruch das Werk nicht für 250 Taler an den Verleger August Cranz verkauft, wäre sein Lebensabend allein durch die Tantiemen aus diesem schon zu seinen Lebzeiten so populären Werk abgesichert gewesen.

Hector Berlioz gab seiner „Symphonie fantastique“ als Hinweis auf autobiographische Bezüge den Untertitel „Épisode de la vie d´un artiste“. Er verarbeitet darin seine unerwiderte Schwärmerei für die irische Schauspielerin Harriet Smithson. Inspiriert von seinen überschwänglichen Gefühlen schrieb er mit der „Symphonie fantastique“ eine der bekanntesten Programmmusiken des 19. Jahrhunderts, die sich in Besetzung, Form und Thematik deutlich von klassischen Sinfonien unterscheidet.

 

                                                                                             Sergey Khachatryan, Violine
                                                                                     San Francisco Symphony Youth Orchestra
Donato Cabrera, Leitung

Programm: 

Mason Bates:
Garages of the Valley

Max Bruch
Violinkonzert Nr. 1 g-moll, op. 26

Hector Berlioz
„Symphonie fantastique“, op. 14